Seit Ende Januar wurden aus dem Wintersportort Val Thorens (Region Auvergne-Rhône-Alpes) 55 Erkrankungen gemeldet. Auch zwei dänische Touristen und ein Luxemburger Teenager sind nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub erkrankt. Seit Mitte Februar sind, ausgehend von einer Schule, in Saint-Tropez 17 Menschen erkrankt. 3 Personen mussten in Kliniken behandelt werden. Wie im vergangenen Jahr gehört die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur zu den am stärksten betroffenen Regionen Frankreichs. Landesweit wurden in diesem Jahr bereits 891 Fälle registriert. Ein Mensch ist verstorben. Seit November 2017 sind die Fallzahlen stark gestiegen. Im vergangenen Jahr sind 2.727 Menschen erkrankt und 3 verstorben. 2017 wurden landesweit 519 Fälle verzeichnet, das sind etwa 6 Mal so viele wie 2016. Die meisten Infektionen stammten aus den Regionen Lothringen, Nouvelle-Aquitaine und Okzitanien. Ende Juni 2017 war in Marseille ein 16-jähriges Mädchen verstorben. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 14.05.2019 (CRM)