Kongo, Demokratische Republik
Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF): Etwa ein Jahr nach Beginn des Ausbruchs hat die WHO den Ausbruch Mitte Juli zum internationalen Gesundheitsnotstand (Public Health Emergency of International Concern) erklärt. Mit 2.592 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 2.335 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 1.598 von ihnen verstorben. Mitte Juli wurde erstmals in der Provinzhauptstadt Goma eine Infektion bestätigt. Der Patient ist inzwischen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 257 Erkrankungen mit 145 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Kliniken und Behandlungszentren.
CRM: 30.07.2019